Prävention

Im Gesundheitswesen spricht man oft von Prävention. Von den Kranken-kassen wird es deshalb unterstützt, weil es im Endeffekt viel Geld sparen kann. Auch für die gesunde Mensch-Hund-Beziehung ist es sinnvoll präventiv oder frühzeitig etwas zu unternehmen.  Denn manche Probleme, die später vielleicht eine längere Therapie nach sich ziehen, hätte man vermeiden oder gleich im Ansatz gut regulieren können, was viel Energie, Zeit, Ärger, Frust und Geld gespart hätte. Ob das als Begründung für Ihre Krankenkasse reicht, um das Training bezahlt zu bekommen, bleibt mal dahingestellt :-) .

 

Ein Beispiel zur Erläuterung:

Frau Müllers kleiner Hund Fiffy fängt "plötzlich" an große Hunde anzubellen, die ihm zu nahe kommen. Mit der Zeit bellt Fiffy immer mehr Hunde an, aus immer größerer Entfernung. Es wird immer schlimmer. Erst hoffte sie, dass es von allein wieder aufhört, dann schimpfte sie oder lächelte verlegen. Völlig gefrustet und von anderen Gassigängern isoliert, sucht sich Frau Müller nach zwei Jahren schließlich Hilfe. Was aus Unsicherheit anfing und sich mit der richtigen Führung und dem richtigen Management bald wieder entspannt hätte, hat sich mittlerweile als Fehlverhalten etabliert. Es braucht nun um einiges länger, bis Frau Müllers Hund ihrer Führung wieder vertraut, vorausgesetzt sie schafft es, sich auch zu ändern.